Muskelschwund
Informationen zur Erbkrankheit "Muskelschwund"
Muskelschwund ist eine erblich bedingte Krankheit, auch bekannt unter der Bezeichnung Muskeldystrophie. Am häufigsten
kommen die Duchenne- und Becker- Kiene- Muskeldystrophien vor, beide werden durch das X- Chromosom vererbt, dabei
überträgt eine Generation die Erbkrankheit auf die übernächste Generation.
Durch die Übertragungsform des X- Chromosoms erkranken Frauen seltener an dieser Erbkrankheit, da diese durch das
vorhandene zweite X- Geschlechtschromosom die Genveränderung besser ausgleichen können.
Charakteristische Symptome bei Muskelschwund sind die immer mehr zunehmenden schwachen Muskeln, im Laufe der Jahre verkürzen
sich diese Muskeln immer mehr, Grund hierfür ist, dass der Körper das Muskelprotein Dystrophin nicht mehr bildet.
Die Duchenne- Form zeigt die ersten Symptome bereits in einem Alter von drei Jahren, während bei der Becker- Kiwne-
Form erste Symptome erst ab einem Alter von 10 Jahren auftreten.
Auffallend sind die dann auftretenden ungeschickten Bewegungen aufgrund der Muskelverkürzungen. Wenn schließlich die
Gelenke gar nicht mehr richtig ausgestreckt werden können, wird der Rollstuhl für die Erkrankten notwendig.
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